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Opferentschädigung


Personen, die in der Europäischen Union (EU) Opfer einer Straftat werden, können Entschädigung für ihre dabei erlittenen körperlichen und/oder sonstigen Schäden erhalten, und zwar unabhängig davon, in welchem Mitgliedstaat der EU die Straftat begangen wurde.


Innerstaatliche Sachverhalte

Jeder Mitgliedstaat hat sein eigenes System, um die Opfer für den infolge einer Straftat erlittenen Schaden zu entschädigen. Grundsätzlich gibt es dabei zwei Möglichkeiten: Das Opfer kann entweder den Täter auf Schadensersatz verklagen (dazu muss das Opfer oftmals einen Zivilprozess vor dem zuständigen Zivilgericht anstrengen) oder es kann eine staatliche Entschädigung beantragen.

Mitunter besteht im betreffenden Mitgliedstaat für das Opfer jedoch auch die Möglichkeit, den Schadensersatzanspruch im Rahmen des Strafverfahrens gegen den Straftäter geltend zu machen. Nähere Informationen erhalten Sie hier (wählen Sie auf der rechten Seite das Land aus und klicken Sie dann im letzten Absatz der betreffenden Länderseite auf den Link, der Sie zu Ihren Rechten im Gerichtsverfahren führt).

Grenzüberschreitende Sachverhalte

Nach EU-Recht hat jeder Mitgliedstaat den Opfern von Straftaten kraft innerstaatlichen Rechts eine gerechte und angemessene Entschädigung zu garantieren und dafür zu sorgen, dass Entschädigungsansprüche problemlos geltend gemacht werden können, und zwar unabhängig davon, in welchem Mitgliedstaat der EU eine Person Opfer einer Straftat geworden ist. Einschlägige EU-Rechtsgrundlage ist die Link öffnet neues FensterRichtlinie zur Entschädigung der Opfer von Straftaten. In grenzüberschreitenden Fällen erleichtert sie den Opfern von Straftaten die problemlose Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen (z. B., wenn die Tat in einem anderen Mitgliedstaat als dem Wohnsitzstaat des Opfers begangen wurde) und schafft dazu ein System der Zusammenarbeit zwischen den einzelstaatlichen Behörden.


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Letzte Aktualisierung: 15/06/2016