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Europäische Justizielle Aus- und Fortbildung

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Die grenzübergreifende Zusammenarbeit (in Zivil- und Strafrechtsfällen) hat gezeigt, dass die europäischen Rechtsvorschriften und Verfahren im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen effizienter angewandt werden könnten, wenn

die Angehörigen der Rechtsberufe in den verschiedenen EU-Ländern einander mehr Verständnis und Vertrauen entgegenbringen würden,

die EU-Gesetzgebung und Kooperationsinstrumente besser bekannt wären und

das EU-Recht einheitlicher ausgelegt würde (um in nationalen Fällen eine korrekte Rechtsanwendung zu gewährleisten).

Die europäische justizielle Aus- und Fortbildung ist darauf gerichtet, den Angehörigen der Rechtsberufe bessere Kenntnisse des materiellen und prozessualen EU-Rechts und der nationalen Rechtssysteme der EU-Mitgliedstaaten zu vermitteln. Richter und Staatsanwälte, die für die Durchsetzung des EU-Rechts verantwortlich sind, haben dabei Vorrang, aber die juristische Aus- und Fortbildung ist auch für Angehörige anderer Rechtsberufe wie Mitarbeiter der Gerichte, Rechtsanwälte, Gerichtsvollzieher, Notare und Mediatoren von grundlegender Bedeutung. Alle Angehörigen der Rechtsberufe müssen in ihrem Tätigkeitsbereich mit der Anwendung des europäischen Rechts vertraut sein. Vertrauen und Verständnis sind unerlässlich für ein sicheres rechtliches Umfeld, in dem die Rechte des Einzelnen wie der Unternehmen in klarer, einheitlicher Weise gewahrt sind.


Juristenfortbildung

Der Vertrag von Lissabon hat der Europäischen Union erstmalig eine rechtliche Grundlage für abgestimmte Maßnahmen zur europäischen justiziellen Aus- und Fortbildung sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht gegeben.

Die Hauptverantwortung liegt jedoch nach wie vor bei den Mitgliedstaaten.

Dieser Abschnitt wird deshalb schrittweise durch Beiträge der Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und von Angehörigen der Rechtsberufe ergänzt.

Der Abschnitt gibt einen aktuellen Überblick über:

Er fördert außerdem:


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Letzte Aktualisierung: 18/12/2014