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Rechte des Kindes


Die Europäische Kommission möchte Unterlagen und Dokumente zur Verfügung stellen, die sowohl für die Angehörigen der Rechtsberufe zum eigenen Gebrauch als auch als Arbeitsgrundlagen für Ausbilder hilfreich sind. Dieser Abschnitt des Europäischen Justizportals befasst sich mit den Rechten des Kindes. Informationen zu den derzeitigen und den zukünftigen europäischen Rechtsvorschriften zu den Rechten des Kindes sind auf der Website der Europäischen Kommission auf den Seiten der Generaldirektion Link öffnet neues FensterJustiz zu finden.


Kindgerechte Justiz

Justiz in Rechtsangelegenheiten mit kindlichen Opfern und Zeugen von Straftaten

Die Bekämpfung des Kinderhandels

Die Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung

Kindgerechte Justiz

Leitlinien für eine kindgerechte Justiz (Europarat)

Die Leitlinien für eine kindgerechte Justiz behandeln Fragen in Bezug auf die Rolle, die Rechte und die Bedürfnisse des Kindes in Gerichtsverfahren und bei alternativen Verfahren. Die Leitlinien und die dazugehörige Begründung können zur Erstellung von Schulungsmodulen verwendet werden. Leitlinien und Begründung wurden am 17. November 2010 vom Ministerkomitee des Europarats verabschiedet. Sie sind auf Link öffnet neues FensterEnglisch und Link öffnet neues FensterFranzösisch sowie als Übersetzung in viele weitere EU-Sprachen Link öffnet neues Fensterhier verfügbar.

Toolkit für eine kindgerechte Justiz und Kinderrechte (Internationales Netzwerk für Kinderrechte - CRIN)

Das Internationale Netzwerk für Kinderrechte (Child Rights International Network - CRIN) hat ein Toolkit für das Recht auf eine kindgerechte Justiz ausgearbeitet, das Beispiele für bewährte Verfahren, internationale und regionale Standards, Forschungsarbeiten und sonstige Verweise enthält. Es ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterFranzösisch und Link öffnet neues FensterSpanisch verfügbar.

Leitlinien zur Diversion und zu den Alternativen zum Freiheitsentzug (UNICEF)

UNICEF hat Leitlinien zu Gerichtsverfahren und Alternativen zum Freiheitsentzug ausgearbeitet, die helfen sollen, die Rechte von Kindern, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, gemäß Artikel 37 Buchstabe b, Artikel 40 Absatz 1, Artikel 40 Absatz 3 Buchstabe b und Artikel 40 Absatz 4 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes zu schützen. Die Leitlinien geben praktische Empfehlungen, wie Diversion und Alternativen zum Freiheitsentzug genutzt werden können, sowie Beispiele für Projekte und Verweise auf andere Länder, die bei der Umsetzung in die Praxis hilfreich sein können.

Diversion bedeutet, dass bei Kindern, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, unter bestimmten Voraussetzungen eine außergerichtliche Lösung angestrebt wird. In vielen – wenn nicht gar den meisten – Fällen besteht so die Möglichkeit, dass sich eine außergerichtliche Stelle mit dem Konflikt befasst und die negativen Auswirkungen eines förmlichen Gerichtsverfahrens und ein Eintrag ins Strafregister vermieden werden können. Mit „Alternativen zum Freiheitsentzug“ sind Maßnahmen gemeint, die Kindern, die ein förmliches Strafverfahren durchlaufen, in allen Stadien vom Vorverfahren bis zur Urteilsverkündung auferlegt werden können, ohne dass ihnen die Freiheit entzogen wird.

Die Leitlinien sind Link öffnet neues Fensterhier auf Englisch verfügbar.

Internationale Beobachtungsstelle für Jugendrecht (IJJO)

Die Internationale Beobachtungsstelle für Jugendrecht (International Juvenile Justice Observatory - IJJO) wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, eine globale Jugendgerichtsbarkeit ohne Grenzen zu fördern. Über ihre Website will die IJJO den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren, Informationsquellen, wichtigen Forschungsarbeiten und Berichten fördern. Sie ist auch an der Aus- und Fortbildung in diesem Bereich beteiligt. Die Website ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterFranzösisch und Link öffnet neues FensterSpanisch verfügbar.

Behördenübergreifender Ausschuss zur Jugendgerichtsbarkeit

Der behördenübergreifende Ausschuss zur Jugendgerichtsbarkeit (Interagency Panel on Juvenile Justice) verfügt über eine Datenbank, die einen guten Überblick über Schulungsmaterial auf diesem Gebiet bietet und nach Hilfsmitteln, Handbüchern und Schulungsmaterial durchsucht werden kann. Sie ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterFranzösisch und Link öffnet neues FensterSpanisch verfügbar.

Leitfaden zur Aus- und Fortbildung in der Jugendgerichtsbarkeit (Penal Reform International – PRI und UNICEF)

Der Leitfaden zur Aus- und Fortbildung in der Jugendgerichtsbarkeit soll bei der Veranstaltung von Schulungen zum Thema Kinderrechte helfen. Der Leitfaden kann von jedem Anbieter von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen genutzt werden, der Seminare für Fachleute (Richter, Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Polizeibeamte, Strafvollzugspersonal, Sozialarbeiter und andere Personen, die mit Kindern arbeiten, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind) veranstaltet. Er wurde von der Organisation für die Internationale Strafrechtsreform (Penal Reform International - PRI) und UNICEF veröffentlicht.

Der Leitfaden ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch verfügbar.

Schutz der Rechte von Kindern in Strafrechtssystemen – Handbuch zur Aus- und Fortbildung (Penal Reform International – PRI)

Das Handbuch „Protecting Children’s Rights in Criminal Justice Systems: A training manual“ (Schutz der Rechte von Kindern in Strafrechtssystemen: Ein Handbuch zur Aus- und Fortbildung) ist als Referenz für all jene gedacht, die in der Strafjustiz tätig sind oder beruflich damit zu tun haben. Das Aus- und Fortbildungsmodul richtet sich an Fachleute, die im Rahmen ihres Berufs an Aus- und Fortbildung beteiligt sind, und soll ihnen helfen, die im Handbuch dargelegten Grundsätze mit Hilfe erfahrungsbasierter Lehrmethoden wirksam zu vermitteln.

Das Handbuch befasst sich mit Fragen in Bezug auf Kinder, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, sowie kindlichen Opfern oder Zeugen. Es erörtert auch, wie auf Kinder eingegangen werden kann, die Gefahr laufen, ins Strafrechtssystem zu geraten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Themen wie Schutz des Kindes, Verbrechensverhütung, Strafverfolgung, Gerichtsverfahren, Strafen und Rehabilitation.

Das Handbuch wurde von Penal Reform International ausgearbeitet und liegt auf Link öffnet neues FensterEnglisch vor.

Schutz kindlicher Opfer und Zeugen von Straftaten in Justizverfahren

Handbuch für Fachleute und politische Entscheidungsträger zum Schutz kindlicher Opfer und Zeugen von Straftaten in Justizverfahren (Büro der Vereinten Nationen zu Drogen- und Verbrechensbekämpfung - UNODC)

Das Handbuch wurde für Fachleute und politische Entscheidungsträger geschrieben und soll die Länder dabei unterstützen, die Leitlinien zum Schutz kindlicher Opfer und Zeugen von Straftaten in Justizverfahren sowie andere einschlägige Leitlinien auf nationaler Ebene umzusetzen. Es basiert auf international bewährten Verfahren für die Behandlung kindlicher Opfer und Zeugen von Straftaten. Es soll als Anleitung für politische Entscheidungsträger und Fachleute wie Richter, medizinisches Personal und Hilfskräfte, Strafverfolgungsbeamte, Staatsanwälte, Sozialarbeiter, Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen und Lehrer dienen, die mit kindlichen Opfern und Zeugen von Straftaten zu tun haben. Das Handbuch ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterFranzösisch und Link öffnet neues FensterSpanisch verfügbar. Es sind auch ein Mustergesetz und die dazugehörigen Erläuterungen zu diesem Thema auf Link öffnet neues FensterEnglisch verfügbar.

Online-Schulung zu den Leitlinien der UN zum Schutz kindlicher Opfer und Zeugen von Straftaten in Justizverfahren (UNODC und UNICEF)

Die Online-Schulung richtet sich an Fachleute und politische Entscheidungsträger, die im Bereich des Schutzes von kindlichen Opfern und Zeugen tätig sind oder sich dafür interessieren. Der Kurs wurde gemeinsam von UNODC, UNICEF und dem internationalen Büro für Kinderrechte (International Bureau for Children's Rights – IBCR) mit Unterstützung der kanadischen Regierung entwickelt. Es ist kostenlos online verfügbar. Die einzige Zugangsvoraussetzung ist die Anmeldung auf der Website. Nutzer, die alle Tests abgeschlossen haben, erhalten eine Bescheinigung über den Abschluss. Der Kurs ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch verfügbar.

Die Bekämpfung des Kinderhandels

Leitlinien zum Schutz von Kindern, die Opfer von Menschenhandel sind (UNICEF)

Die Leitlinien zum Schutz von Kindern, die Opfer von Menschenhandel sind, enthalten Standards für bewährte Verfahren auf der Grundlage der internationalen Menschenrechtspolitik. Sie umfassen den Schutz der Opfer von Kinderhandel, von ihrer Identifizierung bis zum Auffinden und der Wiedereingliederung, und können gemeinsam mit anderen Leitlinien und Hilfsmitteln genutzt werden, um zu helfen, Kinderhandel zu verhindern. Auf nationaler und regionaler Ebene können die Leitlinien zur Entwicklung von Strategien und bewährten Verfahren verwendet werden, die örtliche Gegebenheiten, Zwänge und Möglichkeiten berücksichtigen. Die Leitlinien sind als Hilfsmittel für Regierungen und Staatsorgane, internationale Organisationen, NRO und andere Dienstleister gedacht. Sie sind auf Link öffnet neues FensterEnglisch verfügbar.

Andere UNICEF-Hilfen für den Schutz von Kindern sind Link öffnet neues Fensterhier zu finden.

Handbuch für die Aus- und Fortbildung im Kampf gegen den Handel mit Kindern zur Ausbeutung der Arbeitskraft, sexuellen Ausbeutung oder anderen Formen der Ausbeutung (Internationale Arbeitsorganisation - ILO)

Dieses Schulungshandbuch soll Regierungen, Arbeitnehmern, Arbeitgebern und internationalen Organisationen sowie NRO helfen, die den Handel mit Kindern zur sexuellen Ausbeutung, Ausbeutung der Arbeitskraft oder anderen Formen der Ausbeutung bekämpfen. Es besteht aus drei Lehrbüchern (Kinderhandel verstehen, Maßnahmen gegen Kinderhandel auf Ebene der Politik und Öffentlichkeitsarbeit und Verfahrensfragen), einem Buch mit praktischen Übungen und einer Anleitung für Moderatoren. Das Handbuch ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterFranzösisch und Link öffnet neues FensterSpanisch verfügbar. Es wurde von der ILO und UNICEF erstellt und ist Bestandteil der weltweiten Initiative der UN im Kampf gegen den Menschenhandel.

Die Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung

E-Learning-Tool „Gemeinsam die weibliche Genitalverstümmelung beenden“

Die weibliche Genitalverstümmelung wird international als Verletzung der Rechte der Frau und eine Form des Kindesmissbrauchs angesehen. Wie jede Form der geschlechtsspezifischen Gewalt, stellt sie nach dem Verständnis der Weltgesundheitsorganisation eine Verletzung des Grundrechts auf Leben, Freiheit, Sicherheit, Menschenwürde, Gleichheit zwischen Frauen und Männern, Nichtdiskriminierung und körperliche und geistige Unversehrtheit dar.

Der E-Learning-Kurs „Gemeinsam die weibliche Genitalverstümmelung beenden“ (United to end female genital mutilation, UEFGM) behandelt dieses Thema im Rahmen der Gesundheits- und Asylbehörden. Die ersten zwei Grundlagenmodule könnten für Rechtspraktiker von Interesse sein. Sie bieten eine Einführung zur weiblichen Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung und als spezielle Form der geschlechtsspezifischen Gewalt. Die zwei speziellen Module zum Asylrecht könnten für Rechtspraktiker, die auf Asylrecht spezialisiert sind, interessant sein.

Der Kurs ist auf Link öffnet neues FensterEnglisch, Link öffnet neues FensterItalienisch und Link öffnet neues FensterPortugiesisch verfügbar.


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Letzte Aktualisierung: 01/10/2015