Schließen

DIE BETAVERSION DES PORTALS IST JETZT ONLINE!

Besuchen Sie die Betaversion des Europäischen Justizportals und lassen Sie uns wissen, was Sie darüber denken!

 
 

Navigationsleiste

menu starting dummy link

Page navigation

menu ending dummy link

Rechte der Opfer von Straftaten in Strafverfahren - Österreich


Sie sind dann ein Opfer einer Straftat, wenn Sie einen Schaden erlitten haben oder sonst in ihren strafrechtlich geschützten Rechtsgütern beeinträchtigt worden sein könnten, beispielsweise wenn Sie verletzt wurden oder Ihr Eigentum beschädigt oder gestohlen wurde und diese Handlung eine Straftat gemäß der österreichischen Gesetze darstellt. Als Opfer einer Straftat garantiert Ihnen das Gesetz bestimmte individuelle Rechte – vor, während und nach dem Gerichtsverfahren.

Strafverfahren in Österreich beginnen, sobald Kriminalpolizei oder Staatsanwaltschaft zur Aufklärung eines Anfangsverdachts ermitteln. . Nachdem diese Ermittlungen abgeschlossen sind, kann die Staatsanwältin/ der Staatsanwalt entscheiden, das Verfahren einzustellen, diversionell zu erledigen (d.i. eine alternative Reaktion auf strafbares Verhalten) oder bei Gericht Anklage einzubringen. Manche Straftaten werden nur auf Verlangen des Opfers verfolgt, das in diesem Fall selbst eine Anklage einzubringen hat (Privatanklagedelikt). In diesen Fällen wird kein Ermittlungsverfahren geführt.

Während des Hauptverfahrens nimmt das Gericht die Beweise auf. Je nach Schwere der Straftat werden die Fälle von

  • einer Einzelrichterin/einem Einzelrichter oder
  • einem Schöffensenat, je nach dem angeklagten Delikt bestehend aus einer oder zwei Berufsrichterin(nen)/einem oder zwei Berufsrichter(n) und zwei LaienrichterInnen, die über die Schuld und die Strafhöhe der Angeklagten/des Angeklagten entscheiden oder
  • einem Geschworenengericht, bestehend aus drei BerufsrichterInnen and acht LaienrichterInnen (Geschworene). Die Geschworenen bestimmen über die Schuld der Angeklagten/des Angeklagten. Die Entscheidung über die Strafhöhe treffen die Geschworenen gemeinsam mit den drei BerufsrichterInnen.

Als Opfer können Sie eine sehr wichtige Position innerhalb des Strafverfahrens einnehmen. Gleichzeitig steht Ihnen eine Vielzahl von Rechten zu. Sie können als Opfer einer Straftat ohne weiteren rechtlichen Status auftreten. Als Privatbeteiligte/Privatbeteiligter, als Subsidäranklägerin/Subsidiärankläger oder als Privatanklägerin/Privatankläger haben Sie zusätzliche Rechte und Möglichkeiten.

Klicken Sie auf die nachstehenden Links. Sie finden dort die von Ihnen gesuchten Informationen:

Link öffnet neues Fenster1 - Meine Rechte als Opfer einer Straftat

Link öffnet neues Fenster2 - Anzeige einer Straftat und meine Rechte im Ermittlungs- oder Gerichtsverfahren

Link öffnet neues Fenster3 - Meine Rechte nach der Gerichtsverhandlung

Link öffnet neues Fenster4 - Entschädigungv

Link öffnet neues Fenster5 - Mein Anspruch auf Unterstützung und Hilfe


Die verschiedenen Sprachfassungen dieser Seite werden von den betreffenden Mitgliedstaaten verwaltet. Die Übersetzung wurde vom Übersetzungsdienst der Europäischen Kommission angefertigt. Es kann sein, dass Änderungen der zuständigen Behörden im Original in den Übersetzungen noch nicht berücksichtigt wurden. Die Kommission übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Informationen, die dieses Dokument enthält oder auf die es verweist. Angaben zum Urheberrechtsschutz für EU-Websites sind dem rechtlichen Hinweis zu entnehmen.

Letzte Aktualisierung: 06/11/2018