Rechte der Opfer von Straftaten in Strafverfahren - Estland

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Sie gelten als Opfer einer Straftat, wenn Sie durch einen Vorfall, der nach nationalem Recht eine Straftat darstellt, geschädigt worden sind, wenn Sie also beispielsweise eine Verletzung erlitten haben oder Ihr Eigentum beschädigt oder gestohlen worden ist. Als Opfer einer Straftat stehen Ihnen von Rechts wegen vor, während und nach dem Gerichtsverfahren bestimmte Rechte zu.

In Estland beginnt ein Strafverfahren mit der Untersuchung der Straftat durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft. In dieser Phase werden Beweise über die Straftat und den mutmaßlichen Täter erhoben. Reichen die Beweise aus, wird die Hauptverhandlung eröffnet. Sie endet mit der Verurteilung oder dem Freispruch des Angeklagten. Bei einer Verurteilung entscheidet das Gericht auch über die zivilrechtliche Schadensersatzforderung des Opfers gegen den Täter. Bei einem Freispruch hingegen wird die Schadensersatzklage abgewiesen. Das Gericht kann der Zivilklage zur Gänze oder teilweise stattgeben oder die Klage abweisen. Sind die Prozessparteien mit dem Urteil nicht einverstanden, können sie Rechtsmittel vor einem übergeordneten Gericht einlegen.

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Link öffnet neues Fenster1 - Meine Rechte als Opfer einer Straftat

Link öffnet neues Fenster2 - Anzeige einer Straftat und meine Rechte im Ermittlungs- oder Gerichtsverfahren

Link öffnet neues Fenster3 - Meine Rechte nach der Gerichtsverhandlung

Link öffnet neues Fenster4 - Entschädigung

Link öffnet neues Fenster5 - Mein Anspruch auf Unterstützung und Hilfe


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Letzte Aktualisierung: 04/09/2018