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Case Details

Case Details
National ID VSL I Cp 4405/2010
Mitgliedstaat Slowenien
Common Name link
Decision type Sonstiges
Decision date 30/03/2011
Gericht Višje sodišče v Ljubljani
Betreff
Kläger
Beklagter
Schlagworte

Package Travel Directive, Article 1

Es obliegt dem Verbraucher zu beweisen, dass ein zusätzlicher Ausflug einen wesentli-chen Bestandteil eines Pausschalreisevertrags darstellt.
Das erstinstanzliche Gericht gab der Zahlungsklage gegen den Beklagten (Verbraucher) statt. Dieses Urteil wurde von dem Berufungsgericht bestätigt.
Beklagter und Kläger (Reiseveranstalter) hatten einen Pauschalreisevertrag über eine Reise nach Island geschlossen. Dabei haben sie sich auch über einen zusätzlichen entgelt-lichen Ausflug nach Grönland geeinigt. Später hatte der Kläger diesen Ausflug jedoch abgesagt. Zehn Tage vor Abreise hatte der Kläger den Beklagten darüber informiert, dass der zusätzliche Ausflug "unwahrscheinlich" sei, und fünf Tage später informierte er ihn über die Absage des Ausflugs. Der Beklagte sagte daraufhin die gesamte Reise ab. In den Verhandlungen konnte der Beklagte nicht beweisen, dass der zusätzliche Ausflug ein we-sentlicher Bestandteil des Pauschalreisevertrags darstellte.
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